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Lieferscheine im DASPI-Format – Busch Data

Lieferscheine im DASPI-Format

Das DASPI-Format für den Austausch von Lieferscheindaten wurde entwickelt, um den Datenaustausch zwischen Herstellern, Großhändlern und Einzelhändlern zu vereinfachen. Die Lieferscheine werden in Dateien gespeichert, die aus einem Pflichtdaten- und einem otionalen Datenteil bestehen. Der Pflichtdatenteil enthält alle für eine Lieferung zwingend erforderlichen Informationen, während im optionalen Teil Ergänzungen, wie Rückstände usw. gespeichert sind. Für generelle Informationen zum DASPI-Format und Grundlagenbeschreibungen hier klicken.

Der Name der Lieferscheindatei besteht aus der Lieferantennummer (möglichst BBN) und der Lieferscheinnummer des Lieferanten (separiert durch einen „-„), z. B.: 4001738-99012, um eine eindeutige Zuordnung der Lieferung zu ermöglichen. Die Lieferscheindateien können z. B. an Emails angehängt an die Kunden verschickt werden. Natürlich ist auch ein Austausch über Disketten möglich.

Neben den Liefermengen kann die Lieferscheindatei auch die nicht gelieferten Rückstände enthalten

Stand dieses Datensatzaufbaus: 30.06.2000

Allgemeines

Dateiform: relativ (sequentiell)
Satzlänge: variablel, mindestens 113 Byte (plus Satzendemarkeirung „*9999“ und CR/LF = hex 0D 0A)
Zeichensatz: ASCII
Dateinamen: lieferantennummer-lieferscheinnummer.DAT

Satzaufbau: Pflichtdatentei

Im Pflichtdatenteil haben die einzelnen Felder eine feste Länge. Numerische Felder sind linksbündig durch Nullen aufzufüllen. Alphanumerische Felder werden rechtsbündig mit Leerzeichen aufgefüllt. Enthält ein Feld im Pflichtdatenteil keine Informationen, muss es bei numerischen Feldern mit Nullen und bei alphanumerischen Feldern mit Leerzeichen gefüllt werden.

Position
Länge
Muss
Feldinhalt
von – bis
01 – 04
4
M
Satzart: „L101“ für den Lieferscheinsatz
05 – 14
10
M
Adressnummer des Absenders (Lieferant) = Europäische Betriebsnummer
15 – 16
2
M
Qualifier: „EB“ = für die Europäische Betriebsnummer als Adressnumer des Lieferanten
17 – 26
10
M
Kundennummer des Bestellenden beim Lieferanten
27 – 28
2
M
Qualifier: „BK“ Kundennummer beim Lieferanten
29 – 36
8
M
Lieferscheindatum im Format JJJJMMTT
37 – 46
10
M
Lieferscheinnummer (bei allen Positionen identisch)
47 – 50
4
M
Lieferscheinposition
51 – 60
10
Referenznummer des Bestellsatzes beim Absender = Artikelnummer in der EDV des Bestellers.
61 – 73
13
M
Nummer des zu bestellenden Artikels als EAN *
74 – 75
2
M
Qualifier: „EN“ für EAN-Nummer
76 – 79
4
M
Liefermenge (mit führenden Nullen, Liefermenge 6 = „0006“), falls ungerade Einheiten (mit Nachkomma) bestellt werden ist dieses Feld mit Nullen zu füllen uns statt dessen das Mengenfeld aus dem optionalen Teil zu verwenden.
80 – 94
15
M
Einzel-/Stückpreis in hundertstel Pfennigen, z.B. 15,25 = „000000000152500“
95 – 96
2
M
Qualifier für die Preisart im Feld „*1029“: empfohlener Preis = „EM“, Nettopreis = „NO“
97 – 99
3
M
Qualifier für Währung: DM = „DEM“, Euro = „EUR“
100 – 107
8
Rabatt für diese Position mit 4 Nachkommastellen, z.B. 20,8% = „00208000“
108 – 108
1
Mehrwertsteuersatz: „0“ = ohne MWSt., „1“ = halbe MWSt. (7 %), „2“ = volle MWSt. (16 %)
109 – 113
5
M
„*9999“ = Satzende – Falls ein optionaler Teil folgt, ist die Satzendemarkierung „*9999“ an das Ende des optionalen Teils anzuhängen.

Optionaler Datenteil

Der obige Pflichtdatenteil kann durch optionale Felder ergänzt werden. Die einzelnen Felder des optionalen Datenteils werden durch eine ID-Nummer identifiziert und durch das Feldtrennzeichen „*“ separiert. Der Feldinhalt folgt direkt der ID-Nummer und wird nicht durch Nullen oder Leerzeichen aufgefüllt. Es werden nur die Felder in den Datensatz aufgenommen, für die Informationen übertragen werden sollen.

ID-Nummer Feldinhalt
*8002 Kundennummer des Warenempfängers, falls diese von der Kundennummer aus dem Pflichtteil (Rechnungsempfänger) abweicht.
*8010 Bestellnummer des Kunden **
*8025 Kennzeichen für Neuheitenauftrag „J“
*8030 Bestellmenge in Hundertstel Einheiten, falls Mengen mit Nachkomma bestellt werden (z.B. Bestellmenge 1,5 ist „150“
*8032 Art der Mengeneinheit, z.B. „00“ = Stück ***
*8041 Rückstandsmenge (nicht gelieferte Menge) in hundertstel Einheiten, z.B. 25 Stück = „2500“ **
*8045 Positionspreis in hundertstel Pfennigen (Menge x Stückpreis abzgl. Positionsrabatte), z.B. EUR 25,70 = „257000“ **
*8057 Gesamtsumme der sonstigen Vergütung für diese Lieferung in hundertstel Pfennigen, wird in jeder Lieferscheinposition wiederholt. **
*8058 Gesamtsumme der sonstigen Zuschläge (Fracht, Verpackung usw.) für diese Lieferung in hundertstel Pfennigen, wird in jeder Lieferscheinposition wiederholt. **

Empfehlung

* Grundsätzlich sollte die EAN-Nummer verwendet werden, da nur die EAN-Nummer eine eindeutige Zuordnung gewährleistet. Bei der Artikelnummer ist u. U. durch unterschiedliche Darstellung in der EDV des Lieferanten und des Kunden eine eindeutige Zuordnung nicht mehr möglich (der Kunde hat z. B. die Artikelnummer „xkl-123“ gespeichert, der Lieferant „XKL.123“). Gibt der Kunde in seiner Bestellung eine Artikelnummer an (Feldposition 37 – 46), sollte diese vom Lieferanten in der Lieferscheindatei unverändert zurückgegeben werden (ist vor allem im Buchbereich beim Datenaustausch zwischen Buchhändlern und Verlagen notwendig).

** Empfehlung: Diese Felder aus dem optionalen Teil sollten übertragen werden.

*** Schlüssel für Einheit

00 = Stück 04 = Liter
01 = Millimeter 05 = Gramm
02 = Meter 06 = kg
03 = qm

Tabellenlegende

Position von – bis:
Stellen die innerhalb des Datensatzes für das rechts beschriebene Datenfeld verwendet werden.

Länge:
Länge (Anzahl Stellen) für das rechts beschriebene Datenfeld.

Muss:
M = Mussfeld. Dieses Datenfeld muss in jedem Fall vollständig vorhanden sein, damit eine automatische Weiterverarbeitung möglich ist.